Regression als Aufbruch?

Um zu klären, was rechte Zukunftsentwürfe für viele ansprechend, wählbar und aufrüttelnd macht, haben wir in der Debatte „Regression als Aufbruch?“ Beiträge aus unterschiedlichen theoretischen Perspektiven, fachlichen Verortungen und empirischen Erfahr…

Von Sexarbeit, Sichtbarkeit und Stadtentwicklung

In der Rezension wird Jenny Künkels Buch Sex, Drugs & Control. Das Regieren von Sexarbeit in der neoliberalen Stadt besprochen. Künkels empirische Studie untersucht die Regulierung von Sexarbeit in Hamburg, Berlin und Frankfurt am Main und betont d…

Über Erinnerungsorte und Gedächtniskultur

Definitorisch kann ›Erinnerung‹ als gesellschaftlich determinierte Kulturpraxis zwischen Gegenwart und Vergangenheit betrachtet werden. Erinnerungsorte und -objekte sind Produkte gesellschaftlicher Prozesse, die in jeder historischen Periode…

Hamburg-Hammerbrook: Raum im Wandel der Zeit

Dieser Essay fasst drei Studien über Hammerbrook, einem ehemaligen Hamburger Arbeiterstadtteil, zusammen. Dabei wird die Bedeutung des Raums und seiner Bewohner von der Entstehung bis zur Zerstörung im Rahmen der »Operation Gomorrha« 1943 be…

Einführung

Diese Einführung behandelt den Werdegang eines Bottom-up-Erinnerungskulturprojekts in Hamburg-Hammerbrook. Ein besonderer Fokus liegt auf der Kooperation mit Studierenden des Hamburger Instituts für Empirische Kulturwissenschaft und der dara…

Regression als Aufbruch?

Wie stehen Zukunft und Aufbruch im Verhältnis zum Reaktionären und Regressiven? Welche räumlichen Formen nehmen rechte Zukunftsentwürfe an? Und welche Ambivalenzen treten in diesen Spannungsverhältnissen zutage? Diese Fragen trägt die hier initiierte D…

Ein Desiderat der historischen Urbanistik

Nina Kreibigs Dissertation untersucht die Entstehung und Entwicklung von Leichenhäusern in Berlin im 19. Jahrhundert und beleuchtet dabei deren Bedeutung aus medizinischer und sozialer Perspektive. Sie zeigt auf, wie diese Einrichtungen als Reaktion au…

Der distanzlose Tod

Anhand der Konzepte der Chronizität und des Extremspektakels geht dieser Beitrag der Frage nach, wie sich über den Tod als konstitutive Kraft urbanen Ganglebens nachdenken lässt. Er beleuchtet, wie der Tod distanzlos wird und was diese Proximität für u…