(Un)Menschliche Urbanität

Aktuelle Debatten um planetare Transformationsprozesse unterscheiden regelmäßig zwischen nicht-menschlichen und menschlichen Akteur_innen, ohne die Kategorie des Menschen in ihrer räumlich-diskursiven Konstruktion und Reproduktion zu hinterfragen. Wir …

Superblock für alle?

Städte sind im Zuge der Klimakrise unter anderem mit der Aufgabe konfrontiert, Verkehr und Mobilität sozial-ökologisch zu transformieren. Dazu werden immer häufiger neuartige Mobilitätskonzepte eingesetzt, etwa das Konzept der Superblocks aus Barcelona…

Polylog: Sorgende Stadt zwischen Utopie und Strategie

Angesichts der sich zuspitzenden Sorgekrise rückt die Idee der „Sorgenden Stadt“ zunehmend in den Fokus von Aktivist*innen, Wissenschaftler*innen, Planer*innen und städtischen Akteur*innen. Das Konzept wird als Antwort auf die Krise der sozialen Reprod…

Editorial

Ein aktueller Blick auf die globale politische Landschaft ergibt ein beunruhigendes Bild: Autokratische Tendenzen, Nationalismus, Faschismus und rechter Populismus sind auf dem Vormarsch. In dieser Situation ist es wichtiger denn je, dass wir als kriti…

Über Erinnerungsorte und Gedächtniskultur

Definitorisch kann ›Erinnerung‹ als gesellschaftlich determinierte Kulturpraxis zwischen Gegenwart und Vergangenheit betrachtet werden. Erinnerungsorte und -objekte sind Produkte gesellschaftlicher Prozesse, die in jeder historischen Periode…

Hamburg-Hammerbrook: Raum im Wandel der Zeit

Dieser Essay fasst drei Studien über Hammerbrook, einem ehemaligen Hamburger Arbeiterstadtteil, zusammen. Dabei wird die Bedeutung des Raums und seiner Bewohner von der Entstehung bis zur Zerstörung im Rahmen der »Operation Gomorrha« 1943 be…

Einführung

Diese Einführung behandelt den Werdegang eines Bottom-up-Erinnerungskulturprojekts in Hamburg-Hammerbrook. Ein besonderer Fokus liegt auf der Kooperation mit Studierenden des Hamburger Instituts für Empirische Kulturwissenschaft und der dara…

Regression als Aufbruch?

Wie stehen Zukunft und Aufbruch im Verhältnis zum Reaktionären und Regressiven? Welche räumlichen Formen nehmen rechte Zukunftsentwürfe an? Und welche Ambivalenzen treten in diesen Spannungsverhältnissen zutage? Diese Fragen trägt die hier initiierte D…

Radikal Sorgende Stadt(‑teilkantine)

Die Krisenhaftigkeit sozialer Reproduktion macht Formen städtischen Sorgens erforderlich, die derzeit als „shadow care infrastructures“ (Power et al. 2022) diskutiert werden und jenseits dezidiert staatlicher und kleinfamiliärer Sorgekontexte stattfind…

Editorial

In Städten lebt ein Großteil der Menschheit. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch vorrangig dort gestorben wird. Als symbolisch aufgeladener und zugleich selbstverständlicher Teil von Gesellschaft schreibt sich das Sterben unweigerlich in das städt…