Editorial: Sustainability, Governance, and Conflict
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Der Beitrag untersucht ausgewählte Facetten der lebensgeschichtlichen Erzählung eines Akteurs, der Ende der 1930er Jahre im Münzviertel in Hamburg-Hammerbrook geboren wurde. Ausgehend von retrospektiv vermittelten Erfahrungen, Deutungen und …
Definitorisch kann ›Erinnerung‹ als gesellschaftlich determinierte Kulturpraxis zwischen Gegenwart und Vergangenheit betrachtet werden. Erinnerungsorte und -objekte sind Produkte gesellschaftlicher Prozesse, die in jeder historischen Periode…
Dieser Essay fasst drei Studien über Hammerbrook, einem ehemaligen Hamburger Arbeiterstadtteil, zusammen. Dabei wird die Bedeutung des Raums und seiner Bewohner von der Entstehung bis zur Zerstörung im Rahmen der »Operation Gomorrha« 1943 be…
Diese Einführung behandelt den Werdegang eines Bottom-up-Erinnerungskulturprojekts in Hamburg-Hammerbrook. Ein besonderer Fokus liegt auf der Kooperation mit Studierenden des Hamburger Instituts für Empirische Kulturwissenschaft und der dara…
Dieser Beitrag befasst sich mit Projektarbeit(en) im Studium. Anhand der Teilhabe an einem Erinnerungskulturprojekt werden die Motivation, die tatsächliche Projektarbeit mit möglichen Herausforderungen und Dynamiken sowie die Vorteile für St…
Over the past years, Chinese debt-financed investments under the Belt and Road Initiative (BRI) in Laos have increased considerably. This development has drawn the attention of many analysts, and consequently, narratives such as the Lao state losing it…
Post-COVID-19, international travelers have brand assurance expectations that often surpass the benchmark set by the Thai Homestay Standard, leaving some operators struggling to position with Sustainable Development Goals (SDGs). Thai homestays face si…
Wie stehen Zukunft und Aufbruch im Verhältnis zum Reaktionären und Regressiven? Welche räumlichen Formen nehmen rechte Zukunftsentwürfe an? Und welche Ambivalenzen treten in diesen Spannungsverhältnissen zutage? Diese Fragen trägt die hier initiierte D…
Nina Kreibigs Dissertation untersucht die Entstehung und Entwicklung von Leichenhäusern in Berlin im 19. Jahrhundert und beleuchtet dabei deren Bedeutung aus medizinischer und sozialer Perspektive. Sie zeigt auf, wie diese Einrichtungen als Reaktion au…
Anhand der Konzepte der Chronizität und des Extremspektakels geht dieser Beitrag der Frage nach, wie sich über den Tod als konstitutive Kraft urbanen Ganglebens nachdenken lässt. Er beleuchtet, wie der Tod distanzlos wird und was diese Proximität für u…
Das Verhältnis von Stadt und Sterben ist ebenso alltäglich wie außeralltäglich. Betrachtet man die Stadtforschung, so könnte man allerdings zu dem Schluss gelangen, dass es sowohl in seiner Alltäglichkeit als auch in seiner Außeralltäglichkeit ein unsi…
Dieser Beitrag widmet sich Massengräbern, Orten des Verschwindenlassens und anonymen Begräbnisstätten. Wurden Deathscapes bisher als Orte der Verbindung zwischen Lebenden und Toten untersucht, handelt es sich hier vielfach um nekropolitische Deathscape…
Das Sterben ist eine alltägliche Praxis, nicht nur in den urbanen Zentren. Doch zeigen sich aus geschichtswissenschaftlicher Perspektive erhebliche Desiderate. Obgleich seit einigen Jahren eine „neue Sichtbarkeit des Todes“ postuliert wird, verweist di…
Die Beziehung zwischen Stadt, Sterben und Tod ist international in verschiedenen Kontexten untersucht worden. Dabei wurden sowohl alltägliche Aspekte des Sterbens als auch krisenhafte Dimensionen untersucht, die die komplexen Wechselwirkungen zwischen …
Brett Christophers’ neues Buch Our lives in their portfolios, das die „Asset-Management-Gesellschaft“ analysiert, zählt zweifellos zu den wichtigsten aktuellen Büchern über die gesellschaftlichen Veränderungen durch den Finanzkapitalismus. Es beleuchte…
Der erste Band der neuen Buchreihe Kultursoziologische Stadtforschung plädiert für einen integrativen Forschungsansatz und für die Einbeziehung möglichst vielfältigster Perspektiven und Methoden. Die Rezension diskutiert, welche Chancen und Begrenzunge…
Die Krisenhaftigkeit sozialer Reproduktion macht Formen städtischen Sorgens erforderlich, die derzeit als „shadow care infrastructures“ (Power et al. 2022) diskutiert werden und jenseits dezidiert staatlicher und kleinfamiliärer Sorgekontexte stattfind…
suburban. zeitschrift für kritische stadtforschung
In Städten lebt ein Großteil der Menschheit. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass auch vorrangig dort gestorben wird. Als symbolisch aufgeladener und zugleich selbstverständlicher Teil von Gesellschaft schreibt sich das Sterben unweigerlich in das städt…
Der Todomat ist der erste physische Hinterlassenschafts-Konfigurator der Welt. Er ist ein fiktives Artefakt aus einer Zukunft, in der die Menschen ihren Tod selbstbestimmter und nachhaltiger gestalten als heutzutage, in der sie Wünsche und Entscheidung…
Die Neuauflage des 2010 herausgegebenen Sammelbands Deathscapes: Spaces for death, dying, mourning and remembrance (Hg. Avril Maddrell/James Sidaway) beleuchtet neben dem Vor- und Nachwort der Herausgeber:innen Danielle House, Mariske Westendorp und Av…
Dieser Beitrag schlägt vor, Städte als Räume zu konzeptualisieren, in denen politische Aushandlungen um die Frage des Tötens oder Leben Lassens nichtmenschlicher Lebewesen ausgetragen werden. Städte verstehen wir in diesem Sinne als lebendige – und dah…
Innerhalb von verschiedenen Kontexten, die sich im Spannungsfeld der Palliativ-Care im peripheren Raum beobachten lassen, diskutiert dieser Beitrag die geschlechtliche Dimension des Versterbens. Eine feministische Betrachtungsweise ermöglicht eine Abwä…
Was steht am Ende des Lebens? Neben den Beziehungen zu anderen Menschen und den dadurch hinterlassenen Spuren im Leben anderer stehen am Ende des Lebens auch die angesammelten Besitztümer. Sie erzählen Geschichten vergangener Leben, von Erinnerungen, R…