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Some of the most recent articles from open access anthropology journals (beta)
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Schulbücher gelten als die wichtigsten Medien im Rahmen der Schulbildung für Kinder und Jugendliche. Sie bilden spezifische Wirklichkeiten ab. Wie sehen diese Realitäten aber eigentlich aus und wie werden sie dargestellt? Dieser Beitrag setz…
Menschen haben eines gemeinsam: Früher oder später müssen sie auf die Toilette. Im folgenden Essay beschäftige ich mich mit menschlichem Pinkelverhalten im öffentlichen Raum. Zur Darstellung von Lebensrealitäten nutze ich Ergebnisse meiner Masterarbeit…
In dieser ethnographischen Feldforschung zum nicht-invasiven pränatalen Bluttest (NIPT) kommen Schwangere selbst zu Wort. Die verunsichernden Erfahrungen in der konkreten Entscheidungssituation prägen Vorannahmen zu (womöglich behinderten) Föten sowie …
Personen, die Normen nicht erfüllen oder sich Kategorien widersetzen, erfahren auch in lsbt* Räumen Diskriminierungen. Gemeinsam mit sechs queeren BPoC untersuche ich, wie rassistische, klassistische, sexistische, Körper- und cis-heterosexuelle Normen …
Migrantische Sexarbeiterinnen erfahren in Deutschland im Kontakt mit Polizei, Ordnungsämtern, Gesundheitsämtern und Jobcentern institutionalisierte Diskriminierung. Dies zeigt sich in Form von Entmündigung, Demütigung, gezielten Kontrollen, geringem Re…
Die Einleitung stellt die Themen des Tagungsbandes vor und ordnet diese in die Fachgeschichte(n) und in die Arbeitsweise(n) der Empirischen Kulturwissenschaft ein. Des Weiteren werden die Konzeption, Durchführung und Nachbereitung, der Redaktionsprozes…
Mit Hilfe von empirischem Material stellt dieser Beitrag die Pup-Play-Community vor, deren Mitglieder sich selbst als Rollenspieler:innen begreifen und deren Praktiken auch Parallelen zu BDSM (= Bondage & Discipline, Dominance & Submission, Sad…
Mit einer kulturwissenschaftlichen Perspektive hebt der Aufsatz binäre Geschlechterrollen, Vorstellungen von ›Weiblichkeit‹ sowie geschlechterspezifische kodierte Sanktionen innerhalb eines Schützenvereins hervor. Auch zeigt die Empirie wie …
Der Beitrag skizziert die Entwicklung von Gender und Sexualität als Forschungsfeld und -perspektive in der Empirischen Kulturwissenschaft/ Europäischen Ethnologie vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Neupositionierung der Kommission für Frauen- und Ge…
Queer-Feministische Debatten um zeitgenössische Sexualethik weisen zunehmend auf Grenzen und Fallstricke vielfach geforderter Konsensmoral hin. Anhand von Zines (handgemachte Kleinstpublikationen) werden innovative Konzepte zum Navigieren ko…
In diesem Text geht es um die Potenziale Digitaler und Visueller Ethnografie im Rahmen einer Forschung zu den digitalen Intimitäten einer trans Frau. Wir nutzen ethnologischen Film im digitalen Raum und schlagen dazu eine Methode vor, die wi…
Anhand von Interviewmaterial zeichnet der Beitrag ausgewählte Arbeits- und Lebenswelten in der Hamburger Sexarbeit nach. Schwerpunkte der kulturanalytischen Auseinandersetzung liegen auf dem biografischen Gesundheitswissen, u. a. auf Körper-Konstruktio…
Der Sozialismus hatte den Anspruch, nicht nur Klassen-, sondern auch Geschlechterunterschiede aufzulösen. Anhand der Analyse weiblicher Lebenswelten in einem post-sozialistischen Wohnblock in Bukarest in Rumänien zeigt der Aufsatz, inwiefern…
Willi Forsts Die Sünderin wurde 1951 in Österreich zum großen Filmskandal und von Kritiker:innen als Pornographie bekämpft – ohne Darstellung von Geschlechtsverkehr und mit nur einer kurzen Nacktszene. Was verstanden die Zeitgenoss:innen als…
Wie werden Vorstellungen von Sex, Beziehung und Körperlichkeit im freikirchlich-protestantischen Kontext narrativ vermittelt? Bei den ›Equippers‹ verbinden sich Erzählstrukturen, mit scheinbar disparaten Lesarten der menschlichen sexuellen ›…
Queere Geflüchtete stehen beim Asylprozess vor der Herausforderung, multiple Grenzen innerhalb von ›Heterosexuellen Grenzgebieten‹ zu navigieren. Während sie sich im Asylverfahren ›outen‹ (müssen), treten sie anderenorts nicht als queer auf. Dieses Spa…
Im Juli 2020 geriet der Fall vom Ahmad Bassam Zaki über Social-Media-Kanäle an die Öffentlichkeit, der als Student einer Kairoer Eliteuniversität unzählige Frauen belästigt, missbraucht und vergewaltigt haben soll. Der Fall löste in Ägypte…
Dieser Beitrag rekapituliert eine Diplomarbeit zu polyamoren Lebensweisen und ihrer Aushandlung in Biografien, Beziehungen und Szene, aus dem Jahr 2012. Die Retrospektive verdeutlicht den Wandel des Forschungsfeldes im Kontext der Digitalisierung und m…
Öffentliche Bearbeitungen von BDSM und Fetischismus changieren zwischen Pathologisierung und Liberalisierung und sind damit durchaus ambivalent. Vor diesem Hintergrund untersucht der Beitrag Handlungs- und Deutungsstrategien, mit denen Akteur:innen sic…
Mein Beitrag befasst sich mit den Narrativen sexueller Gewalt in den Filmen ›The Light of the Moon‹ von Jessica M. Thompson und ›Alles ist gut‹ von Eva Trobisch. Ich arbeite die Bedeutung der gezeigten Vergewaltigungsakte vor dem Hintergrund…
Im Beitrag wird der Netzfeminismus historisch eingeordnet sowie bildstrategisch besprochen. Das Selfie, im Zusammenhang mit der reglementierten Social-Media-Plattform Instagram, wird dabei als Verstärker stereotypischer Inszenierungen und al…
Trigger-Warnung: sexualisierte Gewalt. Ausgehend von dem seit den 1970er-Jahren entstandenen Filmgenre Rape and Revenge untersucht der Beitrag dessen kulturanalytischen Potenziale als Forschungsperspektive, soziale und kulturelle Praxis und …
Bei den Erhebungen zum ›Volkscharakter‹ Anfang des 19. Jahrhundert wurden auch ›Nationallieder‹ gesammelt. Diese stellen Quellen zu den Themen Sexualität und Öffentlichkeit dar. Überliefert wurden tausende Texte aus bäuerlichen und kleinbürg…
In diesem Kommentar beschäftigen wir uns mit den aktuellen Bedingungen universitärer Wis-sensproduktion und diskutieren am Beispiel des Studios ›Soziale Ungleichheiten/Diversität‹ am Hamburger Institut für Empirische Kulturwissenschaft, welche Rolle Rä…